Sonntag, 16. Oktober 2011

Sundays

Sonntage. Was kann man darüber sagen? Rumsitzen, Musik hören, Filme oder Serien gucken und ganz viel Essen. Außerdem sind Sonntage einsame Tage, weil alle von der letzten Party noch ausnüchtern oder unterwegs sind oder selbst zuhause nur rumsitzen und "nichts" tun. Sonntage gehören zu jener Art von Tagen, die eigentlich vollkommen überflüssig sind. Man surft ein wenig durchs Internet, stößt auf irgendetwas Interessantes, verbringt die nächsten Stunden damit, Informationen über etwas vollkommen Unwichtiges zu lesen, um danach einen Film zu gucken, den man in den letzten Wochen schon fünfzehnmal gesehen hat. Aber man hat eben nichts Besseres zu tun. Montags ändert sich die Lage dann, doch es sind Ferien, also wiederholt sich Sonntag vierzehnmal.
Was ich in den Ferien vorhabe? Für den Führerschein lernen, ein paar Leute besuchen, Unordnung im Zimmer beseitigen, Geburtstag haben und vielleicht auch umziehen. Was ich am Ende davon erreiche? Also Geburtstag werde ich auf jeden Fall haben, aber der Rest... Die Ferien werden aus Schlafen und Chillen bestehen, wie immer. Das ist todsicher.

Dienstag, 11. Oktober 2011

I go back to December all the time

Ich wünschte, ich könnte noch einmal klein sein. Noch einmal unbeschwert sein, ohne Sorgen. Die letzten Tage nicht erlebt haben, das letzte Jahr streichen. Zu schön wäre es, nachmittags in den Garten zu gehen und mit dem Nachbarn Sandkuchen zu backen. Nicht an morgen oder das nächste Jahr denken. Dann nehme ich einfach meine Förmchen und baue einen Turm aus Sand, um ihn im nächsten Moment schon wieder mit Wasser wegzuspülen. 
Aber ich lebe nun einmal im Jetzt und da ist kein Platz für Sehnsucht. Da ist nur das Leben, was an machen Tagen einfach gemein sein will. Das muss man so hinnehmen, wie es ist. Auch in Ordnung. Denke ich.